Pressemitteilung: Abtreibung ist Unrecht

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Immer wird bei einem Schwangerschaftsabbruch auf gewaltsame Weise ein individuelles, menschliches Leben beendet. Die Forderung des EU-Parlaments an die Mitgliedsstaaten Abtreibung zu "entkriminalisieren" ist eine offene Forderung zur gesetzlichen Leugnung des unbedingten Werts jedes menschlichen Lebens und seiner unveräußerlichen Würde.

Wenn Menschenwürde an Bedingungen geknüpft wird, führt sie zu einem leeren Konzept. In einigen Mitgliedsstaaten wie Deutschland oder Österreich weisen Fristenregelungen und Ausnahmebestimmungen momentan wenigstens symbolisch darauf hin, dass das Recht auf Leben und die Menschenwürde grundsätzlich für jeden besteht - ob geboren oder nicht. Unsere Gesellschaft kann Menschenwürde nicht davon abhängig machen, wie alt das menschliche Leben ist, ob es von seinen Eltern gewollt ist, oder nicht, oder ob es körperlich und geistig gesund ist.

Es ist zu hoffen dass die Gesetzgeber der Mitgliedsstaaten ihrer Verantwortung für das Leben aller Menschen - gerade der Menschen ohne Stimme und Lobby - in ihren Staatsgebieten nachkommen und diese Forderung des EU-Parlaments nicht umsetzen. Viel mehr noch müssen wir darauf hinarbeiten, dass jedes menschliche Leben bedingungslos wertgeschätzt wird, dass die Achtung vor der Würde des Menschen Raum nimmt und dass Schwangeren in Not Perspektiven geboten werden, die nicht Leben kosten.

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