Mediennetzwerk Pontifex kritisiert den Umgang mit Münchner Missbrauchsgutachten scharf

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Pontifex fordert eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Missbrauchsgutachten statt pauschaler Verurteilungen

Das Mediennetzwerk Pontifex kritisiert den Umgang der Öffentlichkeit und kirchlicher Würdenträger in Deutschland mit dem emeritierten Papst Benedikt in Folge der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens scharf. Es ist notwendig, dass die katholische Kirche in Deutschland sexuellen Missbrauch transparent aufklärt und alles in ihrer Macht stehende tut, um Betroffene zu schützen und sexuellen Missbrauch jetzt und in Zukunft bestmöglich zu verhindern. Die Reduzierung des Gutachtens auf Papst Benedikt wird diesen Anliegen nicht nur nicht gerecht, sie schadet und verhöhnt die Opfer.

Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern

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- Impfpflichten in Deutschland und Österreich sind unverhältnismäßig und werden vom kirchlichen Lehramt abgelehnt.
- Entscheidung zur Impfung ist aufgrund des Zusammenhangs mit Abtreibungen nur individuell möglich.

Die Initiative Pontifex appelliert an alle Verantwortlichen, eine freie Impfentscheidung zu gewährleisten. Weiterhin fordert die Initiative alle Beteiligten auf, die Suche nach ethisch einwandfreien Medikamenten und Impfstoffen zu intensivieren.

Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege

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Die vergangene Sitzung des Synodalen Weges in Frankfurt hat wieder eindrücklich vor Augen geführt, dass dort kein gemeinsames Lernen von Gott und den Menschen geschieht. Vielmehr entpuppt sich der gesamte Synodale Weg immer mehr als rein kirchenpolitisch motivierte und orientierte Veranstaltung. Für uns junge Katholiken verliert er damit endgültig jede Glaubwürdigkeit. 

Pressemitteilung: Abtreibung ist Unrecht

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Immer wird bei einem Schwangerschaftsabbruch auf gewaltsame Weise ein individuelles, menschliches Leben beendet. Die Forderung des EU-Parlaments an die Mitgliedsstaaten Abtreibung zu "entkriminalisieren" ist eine offene Forderung zur gesetzlichen Leugnung des unbedingten Werts jedes menschlichen Lebens und seiner unveräußerlichen Würde.

Nationaler Sonderweg spaltet die Kirche

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Der heutige Tag erfüllt Katholiken weltweit mit großer Sorge. Es ist bereits vom drohenden Schisma die Rede. Wenn sich Teile der Kirche von der Lehre und dem Lehramt in Rom verabschieden, ist diese Sorge nicht unbegründet. Die Aussagen der Glaubenskongregation geben die Lehre der Kirche wieder. Diese Lehre abzulehnen gefährdet jedoch die Einheit und die Katholizität. Diese Einheit mit dem Heiligen Vater ist seit 2000 Jahren Garant des Glaubens und des Fortbestands der Katholischen Kirche.
Nur die authentische Weitergabe der katholischen Lehre, die sich aus Schrift, Überlieferung und Lehramt speist, hält die Kirche in der Wahrheit Jesu.
Mit den heutigen Aktionen verletzen die beteiligten Amtsträger das Volk Gottes. Vergessen wir nicht, dass unser Glaube römisch-katholisch lautet. Dieses Attribut ist kein schmückendes Beiwerk. Es bildet den Kern unserer Identität. Diese Identität in klerikalistischen Alleingängen zu beschädigen, schmerzt und ängstigt uns.
Die Sorge für den „rechten katholischen und apostolischen Glauben“ ist den Bischöfen und Priestern anvertraut. Ein aktiver Ungehorsam und eine Duldung dieses Ungehorsams spaltet die Kirche.
Wir warnen vor dem Beschreiten eines solchen Nationalen Sonderwegs.

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