Sexualmoral der Kirche: Unterstützung statt Belächeln

Reform im Bereich der Ehe- und Sexualmoral ist dringend notwendig: der Großteil der Verlobten und Ehepaare erfährt weder eine intensive Vorbereitung, noch eine Begleitung, die sie in ihrer Aufgabe unterstützt, durch ihre Ehe und Familie, Gott in der Welt abzubilden. Hier ist sowohl die Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe durch einen Priester, als auch die Begleitung des Ehelebens durch ein älteres, erfahreneres Ehepaar, z.B. durch Patenschaftsprogramme wichtig.
Die sozialen Umstände haben sich geändert, die Menschen heiraten später und leben oft länger - zum Teil auch für immer - als Singles. Hier fehlt bisher völlig eine spezifische Begleitung für diese Lebensumstände, in der deutlich wird, wie ein - vielleicht auch manchmal unfreiwillig - eheloses Leben für Kirche und Welt zu einer unverzichtbaren Berufung werden kann. Neben der geistlichen Begleitung braucht es hier auch eine moraltheologische Erarbeitung der spezifischen Berufung, die in einem Single-Leben liegen werden kann.
In jedem Fall muss ein Leben, das sich auch im Bereich der Sexualmoral nach der Lehre Christi richtet, von den Priestern und Bischöfen als Vorbild unterstützt, bestärkt und als Ideal gelehrt und nicht belächelt werden.

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