Danke Maria!

 

Du bist froh und dankbar für das Vorbild Mariens und willst der Gottesmutter danken?

Komm mit am 15. September 2019, dem Gedächtnistag der Schmerzensmutter um 18 Uhr nach Köln zur Gottesmutter im Hauptportal des Doms, um Maria mit Blumen und Gebet Danke zu sagen!

Wir treffen uns alle genau um 18.00 Uhr und beten gemeinsam den Engel des Herrn, das Magnifikat und singen das Salve Regina. Dabei legt jede Frau und jedes Mädchen einen Blumengruß vor die Muttergottes im Hauptportal und sagt ihr so öffentlich Danke.

Es ist an der Zeit ein Zeichen zu setzen - drei Gründe Maria Danke zu sagen:

1. „Maria schweigt nicht“. Sie handelt – für uns!

Immer wieder wird die Gottesmutter instrumentalisiert, um die Forderung nach Machtzuwachs für Frauen in kirchlichen Ämtern durchzusetzen. Maria aber zeigt ihre Größe nicht in Machtausübung, sondern in ihrem dienenden Handeln: in Hingabe an ihren Sohn, in ihrer Fürsprache und Hilfe für alle Gotteskinder. Bis heute handelt Maria an uns, erhört unsere Bitten, tritt vor Gott für uns ein, leidet mit uns mit.

Danke Maria, dass du nach Gottes Willen gehandelt hast ohne großes Aufsehen um dich zu machen. Danke, dass es dir genügte „Magd des Herrn“ zu sein. Danke für dein Vorbild für uns Frauen. Danke, dass Du uns bis heute erhörst!

2. Anstatt Maria „von ihrem Sockel“ zu holen, lassen wir uns zu ihr hochziehen!

Maria soll „von ihrem Sockel geholt“ werden. Aus ihr soll eine emanzipierte, selbstbestimmte und machtbewusste Frau im Sinne des 21. Jahrhunderts werden. Maria aber stellt unsere Kategorien auf den Kopf: sie gab ihre „Selbstbestimmung“ freiwillig auf, um ihr Leben völlig von Gott bestimmen zu lassen. Das bedeutete für sie eine uneheliche Schwangerschaft, das bedeutete für sie eine Geburt in einem armen Stall, das bedeutete für sie sogar, dass sie ihren Sohn sterben sehen musste. Sie ließ sich völlig von Gott bestimmen – und wurde zur Königin des Himmels erhoben.

Danke Maria, dass Du dein Leben nach Gottes Wort geschehen ließest. Danke, dass Du so die Königin des Himmels, unsere Fürsprecherin, unsere Mutter werden konntest. Danke, dass wir uns direkt an Dich wenden können und Dir als unsere fürsorgende Mutter und mächtige Fürsprecherin vertrauen dürfen.

3. Ja, wir haben eine eigene priesterliche Aufgabe!

Es wird gefordert, dass Frauen als Priester den Menschen Gottes Wirken in den Sakramenten
vermitteln dürfen. Maria aber zeigt uns noch eine ganz andere Art der Vermittlung des Wirken Gottes: Nur durch Ihr „Ja“ konnte Gottes Menschwerdung sich vollziehen. Maria ist Mittlerin der Gnaden Gottes. Der Priester vermittelt uns in den Sakramenten die Gnaden Gottes. Als Frauen dürfen wir, wie Maria, Mitterlinnen der konkreten Entfaltung und Ausgestaltung dieser empfangenen Gnaden sein, in der Seele, im Verstand und im alltäglichen Leben - durch mütterliche vollkommene Hingabe und Dienst. In allen Beziehungen, in allen Berufen.
Danke Maria, dass durch dein „Fiat“ Gott uns erlösen konnte. Danke Maria, dass Du uns ein konkretes Vorbild gibst für unsere Teilhabe am Priestertum Christi. Danke, dass Du uns an der Aufgabe teilhaben lässt, uns mütterlich für das Heil des Anderen hinzugeben.

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