Kirche 2017 oder: Ich liebe Dich trotzdem!

 

Von Ursula Harter

Ein Doppelleben hinter jedem zweiten Priester, viel zu viel Geld für Hochglanz-Flyer ohne Inhalt, langwierige Predigten über dein Freund der Baum und Bischöfe in Rom und überall ohne wirkliche Meinung – ja wir sind ein richtiger Karnevalsverein! Und ja es fällt mir schwer und immer schwerer froh und selbstbewusst zu sagen: Ja, ich bin katholisch. Ich bin tatsächlich als Frau des 21. Jahrhunderts Mitglied der Katholischen Kirche; des weltweiten und ältesten Versager – Vereins, der die unerreichbarsten und geschichtlich unübertroffenen höchsten Ideale aufstellt, die man sich so vorstellen kann. Wir wollen „heilig“ sein; „Licht der Welt“ und das „Salz“ in der Suppe; diejenigen, die wissen wollen, dass Gott dreieinig ist, ein Vater für uns ist, und, dass es ein Leben nach dem Tod gibt… - alles klar. Ja, wir sind ziemlich unauthentisch. Ja, wir enttäuschen uns selbst und andere ständig. Ja, wir haben alles Recht als Schafe so richtig über unsere „Hirten“ rumzublöken und es besser zu wissen. Ja, wir sind eine volle Enttäuschung.

PontiART #1: Sündenfall und Erlösung

"Bilder sagen mehr als Worte" - und gerade bei so komplexen Dingen wie den Geheimnissen des Christentums kann das ziemlich hilfreich sein. Und außerdem noch ein wahrer Genuss, wenn die Bilder so schön sind, wie die, die wir in der europäischen Kunst finden. Wir haben das Glück haben mit unserer Sprecherin Theresa Wagener eine excellente Kunsthistorikerin im Team zu haben! Sie wird euch in einer neuen Videoreihe "PontiART" ein paar großartige Kunstwerke näherbringen, die besser als tausend Worte erklären, was wir eigentlich feiern. Los geht es heute mit - wie sollte es auch anders sein - der Passion Christi, und dem Grund, warum wir das eigentlich feiern...Viel Spaß!

Botschaft von P. Franziskus zum XXXII. Weltjugendtag 2017

 

»Der Mächtige hat Großes an mir getan« (Lk 1,49)

Liebe junge Freunde,

nun sind wir nach unserem wunderbaren Treffen in Krakau, wo wir gemeinsam den 31. Weltjugendtag und das Jubiläum der Jugendlichen im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit gefeiert haben, wieder unterwegs. Wir ließen uns vom heiligen Johannes Paul II. und von der heiligen Faustyna Kowalska, den Aposteln der Göttlichen Barmherzigkeit, leiten, um auf die Herausforderungen unserer Zeit eine konkrete Antwort zu geben. Wir machten eine große Erfahrung der Solidarität und der Freude, und wir gaben der Welt ein Zeichen der Hoffnung. Die verschiedenen Fahnen und Sprachen waren nicht Grund zu Streit und Spaltung, sondern boten Gelegenheit, die Pforten der Herzen zu öffnen und Brücken zu bauen.

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