Botschaft von P. Franziskus zum XXXII. Weltjugendtag 2017

 

»Der Mächtige hat Großes an mir getan« (Lk 1,49)

Liebe junge Freunde,

nun sind wir nach unserem wunderbaren Treffen in Krakau, wo wir gemeinsam den 31. Weltjugendtag und das Jubiläum der Jugendlichen im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit gefeiert haben, wieder unterwegs. Wir ließen uns vom heiligen Johannes Paul II. und von der heiligen Faustyna Kowalska, den Aposteln der Göttlichen Barmherzigkeit, leiten, um auf die Herausforderungen unserer Zeit eine konkrete Antwort zu geben. Wir machten eine große Erfahrung der Solidarität und der Freude, und wir gaben der Welt ein Zeichen der Hoffnung. Die verschiedenen Fahnen und Sprachen waren nicht Grund zu Streit und Spaltung, sondern boten Gelegenheit, die Pforten der Herzen zu öffnen und Brücken zu bauen.

jejunemus - Whatsapp Fastenaktion

 

Es ist Fastenzeit. 40 Tage bis Ostern, 40 Tage des Verzichts. Ob wir nur auf Schokolade, Facebook oder Kaffee verzichten, oder völlig abstinent sind - jetzt ist die Zeit, sich konkret zu überlegen, was für uns relevant ist - und was relevant sein sollte.

Aber 40 Tage sind lang und je länger das Fasten dauert, desto schwieriger ist es durchzuhalten. Wie bei allem geht das gemeinsam viel leichter.

Wer dafür während der langen Zeit motiviert bleiben will, kann sich bei unserem Whatsapp-Service "jejunemus" anmelden.

Botschaft von P. Franziskus zum 51. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

 

«Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir» (Jes 43,5).
Hoffnung und Zuversicht verbreiten in unserer Zeit

Dank des technischen Fortschritts hat sich der Zugang zu den Kommunikationsmitteln so entwickelt, dass sehr viele Menschen die Möglichkeit haben, augenblicklich Nachrichten zu teilen und sie flächendeckend zu verbreiten. Diese Nachrichten können gut oder schlecht sein, wahr oder falsch. Schon unsere Vorväter im Glauben sprachen vom menschlichen Geist als einer Mühle, die vom Wasser bewegt niemals angehalten werden kann. Wer aber mit dem Mahlen beauftragt ist, hat die Möglichkeit zu entscheiden, ob Korn oder Taumellolch gemahlen wird. Der Geist des Menschen ist immer aktiv und kann nicht aufhören, das zu „mahlen“, was er aufnimmt, aber es ist an uns zu entscheiden, welches Material wir dazu liefern (vgl. Johannes Cassian, Brief an Abt Leontius).

Familien kann man sich eben nicht aussuchen

 

500 Jahre sind es jetzt, seit dem großen Bruch unserer abendländischen Kirche. Während die Christen aus den protestantischen Kirchen den Thesenanschlag Luthers als Geburtsstunde ihrer Gemeinschaften feiern, fühlt es sich aus katholischer Sicht eher wie eine Scheidung an, vielleicht so wie die Scheidung unserer Großeltern. 

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