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Die Abschaffung der natürlichen Ehe im Gesetz ist für alle ein Verlustspiel

Stellungnahme des Mediennetzwerks Pontifex zur anstehenden Abstimmung im Deutschen Bundestag über die sogenannte "Ehe für alle"

Mit der kurz bevorstehenden Parlamentsabstimmung zur sogenannten „Ehe für alle“ droht nun auch in Deutschland die endgültige Aushöhlung des Ehebegriffs. Die Ehe als Verbindung von Mann und Frau ist die Grundlage unserer Gesellschaft, was bis vor Kurzem nicht nur für Christen als zivilisatorische Gewissheit galt. Dieser Verbindung wurde mit der Institution der Ehe ein rechtlicher Rahmen gegeben, der der Frau Rechtssicherheit und dem Mann die Anerkennung als Vater des aus der Verbindung hervorgehenden Kindes gewährt. Der freiheitliche Staat braucht diese Institution, weil er auf die Ehe als Keimzelle der Gesellschaft nicht verzichten kann.

#happilyeverafter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den aktuellen Diskussionen könnte man meinen, so eine richtige katholische, sakramentale Ehe zu führen, sei nur ein ständiger Kampf. Dabei ist es für die meisten Paare, die sich dafür entscheiden, vor allem erstmal etwas Wunderschönes! Gleichzeitig zur Synode der Bischöfe in Rom wollen wir in den nächsten Wochen Bilder katholischer Ehen suchen und zeigen! Katholische Ehepaare geben Zeugnis von der Schönheit des Ehesakraments und zeigen, was Ehe und Familie für sie bedeuten: ‪#‎happilyeverafter‬

Wer sich mit einem Bild oder Statement beteiligen möchte, kann sich gerne bei uns melden!

Der Leib blutet

Es ist ein schwieriges Fest, dass wir heute feiern. Es erzählt keine Geschichte, es gedenkt nicht einer Person. Es ist das Fest eines Geheimnisses - und noch dazu eines ziemlich komplizierten. Das "Fest des Leibes und Blutes unseres Herrn" ist neben Gründonnerstag das Fest der Eucharistie, das Fest der Kommunion. Neben der tiefen, kaum verständlichen und mystischen Bedeutung der tatsächlichen Gegenwart Gottes in dieser Materie des Brotes, liegt eine weitere, vielleicht viel einfacherer Bedeutung darin, nämlich die Communio, die Gemeinschaft aller Christen in diesem Sakrament. Hier ist sicherlich nicht der Gebrauch von Gemeinschaft gemeint, der diese auf eine auf Emotionen beruhende Verbindung beschränkt. Nein, es geht hier um eine wesenhaft existente und von menschlichen Gefühlen völlig unabhängige Gemeinschaft.

Zur Kritik von Bischof Oster am BDKJ

Die Kritik unseres neuen Jugendbischofs an der oft fehlenden Ausrichtung der Arbeit katholischer Verbände auf Christus, sehen wir als einen wichtigen und aufrüttelnden Impuls an. Als Katholiken in Gesellschaft oder Politik aktiv zu sein, birgt immer die Gefahr sich zu sehr nach diesen weltlichen Dingen auszurichten und zu vergessen, worum es eigentlich geht - nämlich jeden Einzelnen (und vor allem sich selbst) zur Liebe Christi zu bringen. Diese Gefahren kennen wir natürlich auch aus unserer Arbeit. Wir unterstützen daher sehr die aufrüttelnden Worte unseres Jugendbischofs Oster.

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