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Die Radikalität des Maßhaltens

 benedikt

Von Reinhild E. Rössler

Wir befinden uns in einem Kulturkampf. Das schon seit einiger Zeit, aber spätestens jetzt sollten wir langsam verstanden haben, dass wir ihn verloren haben. Alle wichtigen Schlachten auf dem Spielfeld der Politik sind geschlagen und verloren. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die nächste große Niederlage droht. Das klingt furchtbar negativ und resignierend - ist es aber eigentlich nicht. Es ist vielleicht sogar eine Chance für uns zu einem Neuanfang, die in der Erkenntnis ihre Wurzel hat, dass der Kampf den wir kämpfen ein geistlicher Kampf ist.

Der tote Gott

 Von Reinhild E. Rössler

Die Helden der Christen haben die eigentlich völlig paradoxe Angewohnheit, häufig mit dem Instrument dargestellt zu werden durch das sie gestorben sind. Es wirkt fast so also wäre der Tod das eigentliche Ziel des Christen. Das Symbol des Christentums schlechthin ist das Kreuz – das vielleicht abartigste Folterinstrument einer brutalen antiken Kriegsmacht. Die Christen verehren nicht den auferstandenen Gott, keinen schönen, starken, edlen Apoll – sie verehren Gott als verletzlichen und getöteten, nackten Mann. Eine Religion der Todessehnsucht? Eine Religion der Masochisten?

Werbung für die vorgeburtliche Tötung von Kindern muss strafbar sein!

 

Als junge katholische Generation machen wir mit Nachdruck deutlich, dass eine Abschaffung oder Abschwächung des Paragraphen 219a zum großen Schaden unserer Gesellschaft und der kommenden Generationen gereichen würde. Wir rufen die Verantwortlichen in Politik und Justiz, vor allem diejenigen christlichen Glaubens, dazu auf, den Schutz und die Verteidigung der ungeborenen Mädchen und Jungen zu ihrer obersten Priorität zu machen.

Verstummte Sehnsucht

 

Warum die Jugend die Kirche wirklich braucht - echt, wahr und schön.

Von Reinhild E. Rössler

Die Vorbereitungen zur Bischofssynode im Herbst gehen langsam in die heiße Phase. Die Fragebögen, in denen wir über unsere social-media Nutzung, unsere Vorstellungen von Vereinbarkeit von Familie und Beruf, über unsere Beziehungen und Sexualität oder die Häufigkeit und Art unserer Mediennutzung berichten konnten, sind mittlerweile schon bei den deutschen Bischöfen eingetroffen und haben diese mit der erstaunlichen Wahrheit konfrontiert, dass die Kirche nicht einmal mehr für den Großteil der Verbandskatholiken die maßgebliche Instanz ihres Lebensdesigns ist.

Die Stellvertreter: Johannes XXI.

Johannes XXI. (1276-1277) war als Petrus Hispanus einer der einflussreichsten Mediziner des Mittelalters. Bevor er das Papstamt bekleidete verfasste er Rezepte zur Bekämpfung von vielerlei Leiden, wie Pusteln am Allerwertesten oder Nierensteinen. Auch zu dem hochaktuellen Thema #empfängnisverhütung äußerte er sich. Seine Liebe zu den Wissenschaften endete schließlich verhängnisvoll, in einem der wohl spektakulärsten #papsttode der Geschichte. Erfahrt mehr über diesen Johannes XXI. im neuen Podcast #diestellvertreter.

Das geklonte Paradies

 

Von Reinhild Rössler

Jetzt können wir also Affen klonen. Genauer, wir können aus einem Affen einen zweiten Affen machen, der diesem genetisch exakt entspricht. Nun gut, mit ein paar Affenbabys müssen wir dafür bezahlen, aber das ist es wert – denn der Gewinn, ist der nächste Schritt zur Rettung der Menschheit. Denn wenn wir Affen klonen können, können wir auch Menschen klonen. Schließlich wissen wir ja, dass wir im Grunde auch Affen sind, nur eben schlauer. So schlau, dass wir Affen machen können – und nicht irgendeinen Affen, sondern am Ende den perfekten, Idealaffen, den Homo Postmodernus. Und wer den Menschen schafft, der schafft auch die Welt.

Tu es Petrus – warum wir papstreu sind und was das (auch heute) bedeutet

 

Von Thomas Kieslinger

Der Name unseres Netzwerks ist „Pontifex“. Bis 2013 hießen wir „Generation Benedikt“. Wir waren und sind die Generation, die durch Papst Benedikt XVI. geprägt wurde und viele von uns verdanken ihm Großes. Als er vom Papstamt zurückgetreten ist, haben wir uns entschieden, unserer Initiative den Namen „Pontifex“ zu geben. Aus zwei Gründen haben wir diesen Namen gewählt: zum einen, weil wir wie der „Pontifex“ „Brückenbauer“ sein wollen – also Brücken bauen von der Kirche zu den Menschen und zu bzw. durch die Medien. Zum anderen, weil wir, wie schon mit „Generation Benedikt“ damit ausdrücken wollen, dass wir papsttreu sind. Dieses Etikett war damals ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Öffentlichkeit. Offensichtlich hat sich da etwas getan: heute ist es manchmal schwierig zu sagen, wer oder was überhaupt „papstreu“ ist – und was dies überhaupt bedeutet?

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